Geschichte

Geschichte des Gordon Setters (kurz gehalten)

Früher, als die Menschen noch gezwungen waren Flugwild mit Netzen zu fangen, wurden Hunde eingesetzt, die mit ihren feinen Nasen unter Ausnutzung des Windes das Flugwild fanden, und sich in entsprechendem Abstand davor niederkauerten oder setzten. Diese Hunde wurden "setting dogs", oder in Kurzform "Setter" genannt.

Heutzutage, wenn der Hund Wild wittert, muss er vorstehen.

Zu der Gruppe der "britannischen Vorstehhunde", gehören die vier langhaarigen Setter (English Setter, Irish Setter, Irish red and white Setter, Gordon Setter), sowie der viel älter, aus Spanien kommende Pointer. Die Ahnen des heutigen Pointers wurden schon im Jahre 1200 als feinnasige und vielseitige Vorstehhunde gerühmt. Die ursprüngliche Zucht des Gordon Setters entstand aus Paarungen mit dem Irish Setter, dem Bloodhound und dem Collie.

Das Erscheinungsbild des Gordon Setters, so wie wir es heute kennen, mit langem, glänzenden, rabenschwarzen Haarkleid und mit leuchtenden kastanienroten Abzeichen an Kopf, Brust und Läufen, hat sich erst um 1860 gefestigt.

Benannt nach dem Herzog Alexander von Gordon auf Schloß Fochabers in Banffshire erhielt der Gordon Setter erst im Jahre 1924 vom englischen Kennel Club seinen offiziell noch heute gebräuchlichen Namen. In Deutschland nahm der Einsatz der Pointer und Setter zur Jagd erst ab 1870 zu.

Einer der bedeutendsten deutschen Förderer und Freund des Gordon Setters wurde in den achtziger Jahren Prinz Alfred zu Solms-Braunfels. Die von ihm gezüchteten Hunde gingen meistens in die Hände von Fürsten.

Zur heutigen Zeit repräsentiert der deutschen Gordon Setter auf hohem Niveau Leistung und Schönheit seiner Rasse.

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